Malediven – Willkommen im Paradies - Tipp des Monats Februar

Die Malediven umfassen 19 Inselgruppen mit insgesamt etwa 220 bewohnten Inseln. Berühmt sind die tropischen Atolle vor allem aufgrund der faszinierenden Unterwasserwelt, der weißen Sandstrände und nicht zuletzt für die traumhaften Luxusresorts. Aufgrund ihrer Lage nahe dem Äquator sind die Malediven ein ganzjähriges Reiseziel. Allerdings bringt der Februar als Reisemonat einige Vorteile mit sich. Sie können nicht nur der Kälte in der deutschen Heimat entfliehen, sondern der Februar gilt auch als hervorragende Zeit zum Schnorcheln und Tauchen, da sich besonders viele exotische Tiere an den Riffen tümmeln.

Traumhafte Unterwasserwelt

Die Malediven liegen im indischen Ozean und gehören zu den besten Tauchzielen der Welt. Eine große Artenvielfalt und traumhafte Unterwasserlandschaften sorgen für unvergessliche Erlebnisse unter der Wasseroberfläche. In der Regel lassen sich an den unterschiedlichen Atollen nicht nur jede Menge bunte Fische und Korallen sichten, sondern auch Meeresbewohner wie Schildkröten und Mantas. Nahezu jedes Resort hat eine Tauchbasis, die nicht nur Tagesausflüge zu verschiedenen Spots durchführt, sondern auch Kurse für Anfänger anbietet. Interessierte können so innerhalb weniger Tage zu Tauchern ausgebildet werden. Doch auch für Schnorchler bietet die Unterwasserwelt der Malediven viele Optionen: An einigen Stellen wachsen die Korallen nah an der Oberfläche, sodass ein Heruntertauchen nicht notwendig ist. Zudem bietet das kristallklare Wasser einen ausgezeichneten Blick auf den Meeresgrund. Prinzipiell können Sie überall auf den Malediven tauchen. Die besten Tauchspots befinden sich auf den Inseln, die im Ari-Atoll lokalisiert sind: Taucher und Schnorchler haben hier gute Chancen, auf außergewöhnliche Lebewesen wie Wal- und Grauhaie zu treffen. Auch das Gaaf-Alfi-Atoll ist ein bekanntes Taucherparadies, während das Baa-Atoll mit seinem Wildbiosphären-Reservat noch als verhältnismäßig unberührt gilt.

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Mehr als Palmen und Strand – die Inselhauptstadt Malé

Die meisten Touristen verbringen ihren Malediven-Urlaub abseits von der einheimischen Bevölkerung in abgeschlossenen Resorts. Wer jedoch die Kultur der Inselbewohner kennenlernen möchte, sollte der Hauptstadt Malé einen Besuch abstatten. Die Stadt gilt mit ihren 100.000 Einwohnern als kleinste Hauptstadt der Welt – allerdings auch als eine der am dichtesten besiedelten. Auf nicht einmal zwei Kilometern Breite ragt eine sich eine Vielzahl an Hochhäusern in den Himmel – ein Bild, das für viele Besucher so gar nicht zu den paradiesischen Sandstränden passt. Doch im Zentrum herrscht eine faszinierende Atmosphäre und pulsierendes Leben. Lohnend sind hier vor allem der Fisch- sowie der Obst- und Gemüsemarkt, auf welchen Sie auch traditionelle Gewürze erwerben können. Wer mehr über die Geschichte der Malediven erfahren möchte, sollte unbedingt dem Nationalmuseum einen Besuch abstatten. In Malé können Sie günstig Reisesouvenirs und kleine Mitbringsel für Freunde und Familie kaufen, diese sind in den Boutiquen der Resorts wesentlich teurer.

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Island-Hopping

Die Malediven sind viel zu schön, um sich für eine einzige Insel zu entscheiden. Wer mehr als eine Woche Zeit hat, sollte sich überlegen, ob er sich nicht für sogenanntes Island-Hopping (dt. „Inselhüpfen“) entscheidet. Hier werden mehrere Destinationen in einem Urlaub verknüpft. Beim Island-Hopping können Sie sich für unterschiedliche Modelle entscheiden: Eine Variante ist es, seine Unterkunft auf ein Resort festzulegen und von dort aus Tagesausflüge zu anderen Atollen zu buchen. Auf vom Resort organisierten Ausflügen werden Sie entweder mit dem Boot oder dem Wasserflugzeug zu bewohnten und unbewohnten Inseln gebracht, wo Sie schnorcheln, relaxen oder entspannt Essen gehen können. Eine Alternative dazu ist eine Insel-Hopping-Safari, eine Art Mini-Kreuzfahrt, auf der Sie mit einer Yacht oder einem Schoner durch die Atolle segeln. Diese Variante des Island-Hoppings ist vor allem bei Tauchern beliebt, da sich auf einer Safari sehr unberührte Gegenden abseits des Tourismus erkunden lassen. Übernachtet wird in der Regel auf dem Boot oder in ausgewählten Resorts. Selbst organisiertes Island-Hopping ist auf den Malediven hingegen nicht ohne Weiteres möglich, da es zwischen den Inseln kein öffentliches Verkehrsnetz in Form von Booten gibt.

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Unsere Redakteurin

Miriam


Miriam reist gerne in weit entfernte und exotische Länder. Ihr Lieblingsreiseziel sind und bleiben aber die Niederlande.


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Key-Facts

  • Währung: Rufiyaa (Zahlungen in US-Dollar sind üblicher)

  • Wechselkurs: 1 € = 17,6 Rufiyaa (Stand: 23.11.2018)

  • Durchschnittstemperatur im Februar: 31 °C

  • Anzahl der durchschnittlichen Sonnenstunden pro Tag: 9,1

  • Niederschlagsmenge: 50 mm

  • Durchschnittliche Wassertemperatur: 28 °C


Anbindung für Flugreisen nach Malé:

  • Frankfurt a. M. (direkt 9,5 Stunden oder via Dubai/Doha): Condor, Lufthansa, Emirates, Qatar Airways
  • Düsseldorf (via Dubai): Emirates
  • München (via Dubai/Doha): Emirates, Qatar Airways
  • Hamburg (via Dubai): Emirates
  • Hannover (via Paris): Air France
  • Stuttgart (via Paris): Air France

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