Fuerteventura – Die Insel des ewigen Frühlings

Fuerteventura ist die zweitgrößte Kanarische Insel im Atlantik vor der Westküste Marokkos und wird Sie vor allem mit ihrem Klima und ihren paradiesischen Stränden begeistern. Doch nicht nur Strandliebhaber und Wassersportler kommen bei einem Urlaub auf der zu Spanien gehörigen Insel voll auf ihre Kosten –auch Kulturbegeisterten und Naturfreunden bieten sich lohnende Ziele für einen Aufenthalt.

Klima, Infrastruktur und Wassersport

Den Namen Insel des ewigen Frühlings verdankt Fuerteventura den besonderen klimatischen Bedingungen: Nur selten fallen die Temperaturen hier unter 20 Grad Celsius, außerdem sorgt ein stetiger Wind für erfrischende Kühle während der Sommermonate. Der Atlantik gilt im Vergleich zum Mittelmeer als rau, sodass vor allem leidenschaftliche Wind- und Kitesurfer auf Fuerteventura beste Bedingungen vorfinden.

Urlauber, die mit dem Flugzeug anreisen möchten, landen etwa fünf Kilometer südlich der Hauptstadt Puerto del Rosario auf dem Flughafen der Insel. Darüber hinaus kann Fuerteventura von den anderen Kanareninseln sowie vom spanischen Festland aus über diverse Fährverbindungen erreicht werden. Auch für einen Ausflug zu den anderen Inseln eignen sich die Fähren sehr gut.

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Das Klima auf Fuerteventura

  Jan Feb Mar Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Durchschnittstemp. 16° 17° 19° 19° 20° 22° 23° 25° 24° 23° 21° 18°
Sonnenstunden/Tag 6h 7h 7h 8h 9h 11h 12h 11h 9h 7h 6h 6h
Regentage 3 2 2 1 0 0 0 0 1 1 4 5

Malerische Strände

Malerische Strände

Ein Großteil der Urlauber, die sich für Fuerteventura als Reiseziel entscheiden, kommt wegen der berühmten malerischen Strandabschnitte, die den Vergleich zu karibischen Küstenlinien nicht scheuen müssen: Die Insel hat viele Strände mit seicht abfallenden Ufern, weißem, feinen Sand und türkisfarbenem Wasser zu bieten, die zum Sonnenbaden und Schwimmen einladen. Nicht nur wegen der eindrucksvollen Vulkanlandschaften, sondern auch wegen der idyllischen Strände wurde Fuerteventura 2009 von der UNESCO zum Biosphärenreservat erklärt.

Ideal für Familien – Playa del Mattoral

Auf etwa drei Kilometern Länge erstreckt sich der Sandstrand Playa del Mattoral an der Südküste der Insel. Wer mit dem Auto kommt, findet direkt in Strandnähe ausreichende Parkmöglichkeiten. Unweit des Leuchtturms bieten sich vor allem für Wellenreiter tolle Gelegenheiten zum Surfen. Anfänger und Interessierte können hier außerdem bei der ansässigen Surfschule Kurse besuchen oder entsprechendes Equipment mieten. Sehr lohnenswert ist auch ein Spaziergang entlang der Strandpromenade. Nicht zuletzt grenzt ein weitläufiges Naturschutzgebiet an den Strand, das mit einer Vielzahl an exotischen Tier- und Pflanzenarten aufwartet.

Surferparadies Playa de Esquinzo

In einer Bucht von schroffen Felswänden umschlossen, befindet sich der Sandstrand Playa de Esquinzo an der nordwestlichen Küste Fuerteventuras. Wenn für Sie neben dem Relaxen am Strand auch sportliche Aktivitäten zu einem gelungenen Urlaub gehören, sind Sie am Playa de Esquinzo genau richtig: Der Strand wird vor allem von Wellenreitern besucht. Da der Küstenabschnitt eher abgelegen ist, sollten Sie beachten, dass keine befestigte Straße zum Ufer führt, sondern dieses nur über einen Schotterweg zu erreichen ist. Darüber hinaus ist beim Abstieg gutes Schuhwerk wichtig. Aus diesem Grund eignet sich dieser Strand auch nicht für Familien mit Kindern.

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Beschaulicher Zeitzeuge – Die einstige Hauptstadt Betancuria

Etwa im Zentrum der Insel liegt der Ort Betancuria, der bis 1834 die Hauptstadt von Fuerteventura war. Gegründet wurde die Stadt von Jean de Béthencourt, einem normannischen Adeligen, der die Insel eroberte und diese unter kastilische Herrschaft stellte. Der Standort im Landesinneren sollte vor Piraten Schutz bieten, die in regelmäßigen Abschnitten die Küsten unsicher machten. Betancuria blieb jedoch nicht von Angriffen verschont: Bei einem Überfall wurde der Stadtkern im Jahr 1593 schwer beschädigt. Zum Teil wurde dieser jedoch wieder aufgebaut und 1988 unter Denkmalschutz gestellt. Betancuria ist ein beschaulicher Ort, der dennoch ein lohnendes Ausflugsziel darstellt. Besuchen Sie die sehenswerte Kirche im Ortszentrum oder genießen Sie in einem der hiesigen Restaurants typisch kanarische Gerichte.

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Naturbelassenes Idyll – Parque Natural de Corralejo

Entlang der nordöstlichen Küstenlinie der Insel befindet sich der Naturpark Corralejo, der Besuchern neben weitläufigen, wüstenartigen Dünenlandschaften beeindruckende vulkanische Felsformationen bietet. Da sich der Park direkt am Meer befindet, lohnt sich ein Besuch schon alleine des Strandes wegen, der fernab vom touristischen Treiben vor allem durch seine Ruhe besticht. Wenn Sie hingegen die vulkanischen Gebiete erkunden möchten, sollten Sie entsprechendes Schuhwerk mitbringen. Hier haben Sie unter anderem die Möglichkeit, den Vulkan Montana Roja zu erklimmen, von dessen Höhen aus Sie eine wunderbare Aussicht über die Insel genießen können.

Wenn Sie einen Eindruck der Lebensart und des besonderen Flairs der Kanaren erhalten wollen, dürfen Sie Fuerteventura bei Ihrer Reiseplanung auf keinen Fall außen vor lassen. Ihr Besuch wird Ihnen ganz sicher ein Leben lang in Erinnerung bleiben. Auch hinsichtlich typischer Spezialitäten hat Fuerteventura einiges zu bieten, was Sie nicht verpassen sollten.

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Kulinarisches Fuerteventura

Fuerteventura bietet vor allem Fisch- und Meeresfrüchteliebhabern eine große Auswahl an schmackhaften Gerichten. Charakteristische Einflüsse hinsichtlich der Zubereitung und Würzung der Speisen entstammen der spanischen Kochkunst, doch auch afrikanische und südamerikanische Einschläge sind hier zu finden.

Ein besonderes kulinarisches Highlight ist die sogenannte rote Mojo-Soße (Mojo Rosso), die im Wesentlichen aus Olivenöl, Chilischoten, Paprika und Knoblauch besteht und sich hervorragend als würzig scharfer Dip zu Gemüse, Fisch oder Fleisch eignet. Neben Mojo Rosso gibt es auch die grüne Variante Mojo Verde, die anstatt Paprika und Chilischoten aus frischem Koriander und Petersilie besteht. Mojo-Soßen werden unter anderem zu Pellkartoffeln (den sogenannten Papas Arrugaras) gereicht, die in sehr salzhaltigem Wasser gekocht werden und sich durch eine herzhafte Salzkruste auszeichnen.

Besonders bekannt ist Fuerteventura darüber hinaus für seinen Majorero Käse. Dieser halbfeste Ziegenkäse wird seit über 2.000 Jahren auf der Insel hergestellt und besticht durch seinen milden Geschmack. Etwa vier Monate reift der Schnittkäse, bevor er in den Handel kommt. Unterschieden werden hier Exemplare mit verschieden gewürzten Rinden. So finden sich beispielsweise Varianten mit Paprikapulver- oder Maismehl-Mantel.

Unser Redakteur

Henk


Für Henk ist Urlaub untrennbar mit Meer verbunden, weswegen südliche Länder und der Mittelmeerraum seine bevorzugten Reiseziele sind.


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